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Brimi "Eine Investition in die Zukunft“ |
| | Brimi-Obmann Franz Kaser erinnerte in seiner Festrede an die schwierigen Anfangsjahre des Milchhofes und die Probleme der Landwirtschaft im Eisacktal in den dreißiger Jahren. „Die Sennereigenossenschaften Schabs-Natz und Brixen wurden in einer Zeit gegründet, in der die Weltwirtschaft in Krise war, die politische Lage so schwierig wie selten zuvor war und die Geldmittel fehlten. Daher gehört den Gründungsvätern, die damals den widrigen Rahmenbedingungen zum Trotz den Mut hatten, eine Sennereigenossenschaft zu gründen, unser Dank und unsere Anerkennung. Damals wie heute hängt es vom Milchhof ab, ob die Bergbauern eine angemessene Entschädigung für ihre Produkte und ihre Arbeit erhalten. Die Berglandwirtschaft muss eine Zukunft haben“, so Kaser. Weitere Meilensteine in der Geschichte des Milchhofs Brixen Brimi waren die Fusion der beiden Sennereigenossenschaften Schabs-Natz und Brixen im Jahr 1969 unter Obmann Wolfgang Heiss und der Einstieg in die Mozzarella-Produktion 1978. Der Ausbau der Mozzarella-Produktion in den letzen Jahren auf über 10 Millionen kg war auch der Hauptgrund für die Notwendigkeit, die Genossenschaft zu erweitern. „Über 25 Millionen Euro wurden in den Neubau und in die technische Ausstattung investiert. Damit gehört die Brimi zu den modernsten Milchverarbeitungsbetrieben in Italien“, erklärte Brimi-Geschäftsführer Willi Tauber. In der Mozzarella-Produktion ist der Milchhof Brixen, der knapp 1.000 Mitglieder hat und über 60 Millionen Euro erwirtschaftet, die Nummer vier in Italien. 2008 verarbeitete der Milchhof Brixen Brimi mit seinen 120 Mitarbeitern über 85 Millionen kg Milch (+ 16 Prozent gegenüber 2007) zu Mozzarella, Butter, Sahne, Topfen und Mascarpone. Ein geringer Teil der Milch komme als Frischmilch auf den Markt, so Tauber. Landesrat Hans Berger erinnerte in seinen Grußworten an die Bedeutung des Milchofes Brixen Brimi für die heimischen Bergbauern. „Die Genossenschaft ist die Grundlage der Berglandwirtschaft. Der Milchhof trägt die Verantwortung für 1.100 bäuerliche Familien in 18 Gemeinden.“ Gleichzeitig appellierte Berger an die heimische Milchwirtschaft, enger als bisher zusammenzuarbeiten. „Wir müssen die Kräfte bündeln und nach außen geschlossen auftreten. Wir dürfen uns nicht gegenseitig Konkurrenz auf den Märkten machen, sondern müssen uns stärker spezialisieren. Die Brimi Brixen ist ein gutes Beispiel dafür, was es bedeutet, auf das richtige Produkt zu setzen.“ Neben dem Brimi-Neubau sind auch die neuen Büros des Südtiroler Bauernbundes ihrer Bestimmung übergeben worden. „Nun haben über 2.000 Bauern im Einzugsgebiet von Brixen eine neue Anlaufstelle und 20 Mitarbeiter einen ansprechenden Arbeitsplatz. Vor allem der Zu- und Nebenerwerb, der im Eisacktal besonders stark ist, benötigt viel Beratung“, erklärte Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler. Ex-Obmann Georg Mayr gab einen kurzen Überblick über den Bau der neuen Büros, für die über 2,2 Millionen Euro investiert worden si
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