24

Lug

2009

Gutachten Parkplätze Sigmundskron
Notizie
Stadträtin Chiara Pasquali stellte den Beschluss vor, mit welchem der Gemeinderat ein Gutachten zur Abänderung des Bauleitplans von Amts wegen zwecks Errichtung von Parkplätzen auf der ehemaligen Deponie in Sigmundskron behandelt werden sollte. Im Vorfeld erläuterte sie, dass das kulturelle Angebot von Schloss Sigmundskron sehr wertvoll sei, dass es aber auch wichtig sei, in dieser Zone, in der auch eine Erholungszone entstehen soll, sehr vorsichtig vorzugehen. Auf der Grundlage der Tatsache, dass das MMM 300 bis 400 Besucher habe, und dass der Parkplatzplan höchstens 100 Parkplätze vorsehe, schlage die Stadt in ihrem Gutachten 70 Stellplätze für Autos und 8 für Busse vor. Wortmeldungen: Luigi Schiatti (Unitalia) beklagte, dass die Stadtverwaltung mit ihren Projekten nicht weiterkomme, auch in Sigmundskron. Paolo Bertolucci (AN) merkte an, dass es innerhalb weniger Wochen drei unterschiedliche Gutachten aus den Ämtern der Gemeinde gegeben habe, vermutlich, weil politischer Druck ausgeübt worden sei. Außerdem werde das Gutachten am letztmöglichen Tag behandelt. Mariateresa Tomada (AN) stellte Fragen zur Führung und über die Nutzungsmöglichkeiten des Parkplatzes und sie merkte eine Reihe von Problematiken an, vor allem die Busparkplätze, die nur nutzbar wären, wenn die Straße erweitert würde. Kurt Pancheri (Lega Nord) meinte, die geplanten 190 Parkplätze seien sehr viele. Guido Margheri (SD) erläuterte, dass die Gutachten unter Mitarbeit der Kommissionsmitglieder geändert worden seien. Er schlug vor, sich auf der Grundlage des heutigen Beschlusses mit MMM und Land an einen Tisch zu setzen und über die Zukunft des Areals zu sprechen. Sollte das Land Beschlüsse umsetzen, die mit dem Landschaftsschutzplan nicht vereinbar sind, könne die Stadt Rekurs einlegen. Giorgio Degli Agostini (UDC) beklagte, dass nicht im Vorfeld das Gespräch mit dem Land gesucht worden sei. Mauro De Pascalis (PD) machte darauf aufmerksam, dass man in der Urbanistikkommission sehr ruhig über das Thema diskutiert habe. Die Qualität Beziehung zwischen der Stadt und dem MMM dürfe nicht über die Anzahl der Parkplätze definiert werden. Helmuth Moroder (Grüne) merkte an, dass die Busse problemlos nach Sigmungskron fahren können, und er gab zu bedenken, dass es Behindertenparkplätze brauche. Er habe das MMM immer unterstützt, er wünsche sich aber, dass dieses wie die anderen Messner-Museen mit Shuttle und vor allem zu Fuß erreicht werden könne. Die 190 Parkplätze wären für Veranstaltungen sowieso zu wenig. Es gehe darum, konkrete Vorschläge für eine alternative Erreichbarkeit (z.B. Beschilderung) zu machen. Das Thema müsse mit dem Land besprochen werden. Giovanni Benussi (Lista Benussi) regte an, einen Gesamtplan für die Zone auszuarbeiten. In ihrer Replik betonte Stadträtin Pasquali, dass die Landesverwaltung die letzten Gutachten der Stadt immer berücksichtigt habe. Bürgermeister Luigi Spagnolli berichtete über den Stand der Dinge auf dem Kaiserberg. Das Freizeitgelände werde wegen des darunterliegenden Mülls immer eine beschränkte Nutzungsmöglichkeit haben. Das Areal für die Parkplätze werde aber auf jeden Fall erst in zwei Jahren saniert sein. Für Veranstaltungen habe er Messner auch angeboten, eine Lösung in Zusammenarbeit zu finden. Es habe auch eine recht deutliche Aussprache mit den zuständigen Landesräten gegeben. Der Beschluss wurde mit 23 Jastimmen, 9 Neinstimmen, 6 Enthaltungen
 

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