20

Gen

2009

Prävention statt Null-Promille
Notizie
Die Junge Generation in der SVP (JG) hat am heutigen Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz eine weitere Protestaktion gegen die ins Auge gefasste Versch�rfung der Verkehrsstrafen von Seiten der r�mischen Regierung vorgestellt. Mithilfe von Postkarten, die an das italienische Verkehrsministerium gerichtet sind, soll in den kommenden Wochen der Widerstand gegen das Vorgehen der Regierung zum Ausdruck kommen. �Wir sind nach wie vor �berzeugt, dass die Regierung wenig Weitblick an den Tag legt und konsequent den falschen Weg beschreitet. Es ist absurd, auf negative Unfallstatistiken st�ndig mit einer Versch�rfung der Verkehrsstrafen zu antworten�, so Landesjugendreferent Philipp Achammer (im Bild mit Landesrat Thomas Widmann). �Was die Regierung derzeit im Schilde f�hrt, hat wenig mit Verkehrssicherheit zu tun, schon eher mit maroden Staatskassen.�
�Wir wehren uns nicht nur gegen eine Kriminalisierung der Verkehrsteilnehmer, sondern vor allem gegen astronomische Geldbu�en, die die Bestraften in den finanziellen Ruin treiben. Wir sind klar f�r Kontrollen und Sanktionen, aber bitte mit Ma� und Ziel�, so die JG. �Wir verlangen, dass die Regierung stattdessen endlich in Pr�vention und Verkehrserziehung, in Sensibilisierungskampagnen und in den �ffentlichen Nahverkehr auch in den Nachtstunden investiert. Was bisher in diesen Bereichen getan worden ist, ist nicht nur unzureichend, sondern l�cherlich�, so die Landesjugendreferent-Stellvertreter Heidi Gamper, Thomas Rauch und Daniel Ellecosta. �Weiters sind wir nicht �berzeugt, dass eine Null-Promille-Grenze die L�sung sein kann. Prohibitionismus allein kann nicht zum Ziel f�hren. Es muss ganz klar ein Unterschied zwischen dem Genuss eines Glases Wein oder Bier und einem �berm��igen Konsum gemacht werden, mit einer Null-Promille-Grenze ist dieser aber nicht mehr gegeben�, meint die JG. �Strafausma�e und Promillegrenzen d�rfen schlussendlich nicht willk�rlich festgelegt werden, sondern dort, wo auch tats�chlich aus medizinischer und psychologischer Sicht Sinn und Nutzen besteht�, meint die JG-F�hrung abschlie�end. Unterst�tzung f�r die JG-Aktion kommt auch vom Mobilit�tslandesrat Thomas Widmann. �Die JG hat in ihrer Argumentation absolut Recht. Wenn schon, dann soll die Regierung langfristige Ma�nahmen ergreifen, die einen erzieherischen Wert haben. Und zum Zweiten soll sie endlich auch f�r eine Kontrolle der bestehenden Gesetze auf dem gesamten Staatsgebiet und nicht nur in den n�rdlichen Regionen sorgen. Denn solche absurde Ma�nahmen wie die jetzt angedachten k�nnen wir nicht akzeptieren�, so der Landesrat.
 

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