03

Feb

2009

SVP bereitet Reform und Basiswahl
Notizie
Die Leitung der Südtiroler Volkspartei hat am Montag den intensiven Fahrplan zur bevorstehenden Parteireform und zur Basiswahl festgelegt. Der SVP-Kandidat für die EU-Wahl soll am 4. und 5. April 2009 in einer breiten Abstimmung unter den SVP-Mitgliedern ermittelt werden. „Damit gehen wir einen völlig neuen Weg“, freut sich Parteiobmann Elmar Pichler Rolle. „Die Basis wird bestimmen, wer für die SVP bei der Europa-Wahl am 6. und 7. Juni ins Rennen geht.“ Am 4. und 5. April 2009, wenn die SVP-Mitglieder vor Ort ihre Stimme für einen der drei Kandidaten abgeben werden, sind die 291 SVP-Ortsgruppen besonders gefordert. Allein das kapillare System der Südtiroler Volkspartei macht eine breit angelegte Basiswahl, wie sie von Parteiausschuss und –leitung beschlossen wurde, möglich. Erstmals wird der Spitzenkandidat für die Europawahl direkt von den Mitgliedern in einer landesweiten Vorwahl ermittelt. Als bahnbrechend gilt nicht nur innerhalb der SVP, dass sich an der Basiswahl auch die 14- bis 18-Jährigen beteiligen dürfen. „Unser Signal an die Jugend könnte deutlicher nicht sein“, ist Parteiobmann Pichler Rolle überzeugt. Der von der Parteileitung genehmigte Terminplan sieht vor, dass die SVP-Ortsausschüsse, der ladinische Verbindungsausschuss, die Bezirksleitungen sowie die Landesgremien der Organisationen und beratenden Organe ihre Kandidatenvorschläge bis zum 26. Februar einbringen können. Nach den Bezirksversammlungen, die zwischen 3. und 15. März stattfinden werden, erstellt der Parteiausschuss am 16. März die definitive Kandidatenliste für die Basiswahl, worauf die drei Kandidaten für die Vorwahl sich am 28. März beim Reformtag der Landesversammlung und der Öffentlichkeit vorstellen werden. „Bei der Ortsobleutekonferenz am kommenden Samstag, 7. Februar werden wichtige und noch offene Details zur Basiswahl gemeinsam mit den Ortsobleuten definiert“, erklärt Parteiobmann Elmar Pichler Rolle. Was die anstehende Parteireform betrifft, so werden auch dazu am Samstag die Ortsobleute angehört. Nach einer erneuten Runde der gebündelten Reformvorschläge durch die Bezirke wird der Parteiausschuss am 16. März das Paket schnüren und dieses zur Behandlung an die Landesversammlung weitergeben. „Wir sind auf einem guten Punkt“, sagt der Parteiobmann. „Zu einigen Themen gibt es konträre Standpunkte, weshalb der Reformparteitag einiges an Spannung verspricht."
 

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