03

Feb

2009

Svp, Erlebnisbad fürs Unterland gefordert
Notizie
Im Unterland soll ein Erlebnisbad mit Hallenschwimmbad und Saunalandschaft entstehen. Die SVP-Bezirksleitung und die Ortsobleute stellen diese Forderung in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen. Mit dem Landeshauptmann soll die Finanzierung geklärt werden. Da die Diskussion über die Bezirksgröße und die Forderung des Unterlandes von der Parteispitze ernsthaft aufgegriffen wurden und verschiedene Lösungen zur Diskussion stehen, wird die Bezirksleitung mit sofortiger Wirkung ihre volle Tätigkeit entfalten. Mit diesen Worten fasst Bezirksobmann Oskar Peterlini die wichtigsten Punkte der gestrigen Bezirkssitzung im Unterland zusammen. Da die Gemeinden entlang der Autobahn erhebliche Belastungen ertragen müssen, fordert der Bezirk darüber hinaus einen Rückfluss aus den Einnahmen des Landes an die Gemeinden für Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität. Rosa Zelger Thaler, stellvertretende Bezirksobfrau des Unterlandes, berichtete über die Klausurtagung der SVP. Der SVP-Bezirk Unterland will mit allen politischen Möglichkeiten den vielfach vorgetragenen Wunsch nach einem Erlebnisbad im Unterland unterstützen. Bezirkspräsident Oswald Schiefer wird das Thema demnächst in den Bezirksrat bringen. Bezirksobmann Oskar Peterlini kündigte an, den Landeshauptmann Luis Durnwalder zu ersuchen, an einer der nächsten Sitzungen des Bezirkes teilzunehmen. Dabei sollen nicht nur die Finanzierung des Erlebnisbades, sondern auch die Projekte des Landes für das Unterland besprochen werden. Die Fahrradwege, besonders die Verbindung zum Überetsch und die Verwirklichung einer Erholungszone entlang der Etsch stehen ebenfalls auf der Wunschliste. Bezirksobmann Oskar Peterlini berichtete über die Gespräche mit dem Parteiobmann Elmar Pichler Rolle und dem Sprecher der Bezirksobleute Christoph Perathoner über den Protest und die Forderungen des Unterlandes. Das Thema der Absprache von Großprojekten mit dem Bezirk wird man mit dem Landeshauptmann angehen. Die Forderungen nach Senkung der Kosten der Politik wurde zum Thema der Klausurtagung der Landtagsfraktion. Zum Thema der Neueinteilung der Bezirke wurden verschiedene Lösungsvorschläge ausgearbeitet. Das Unterland hatte bekanntlich beklagt, dass ein kleiner Bezirk erhebliche Schwierigkeiten habe, Lösungsvorschläge durchzusetzen. Das Bezirksdenken in der Partei müsse zurückgedrängt werden, um Sachthemen und wirtschaftlich und sozialen Komponenten mehr Platz zu geben. Die Schwierigkeiten der kleinen Bezirke seien – so Oskar Peterlini - bei der Parteispitze voll anerkannt worden. Die Lösungsvorschläge reichen von einer Neueinteilung der Bezirke bis zu Zusammenschlüssen. Damit sei der Zweck des Protestes erreicht worden. Die Bezirksleitung hat deshalb beschlossen den Ausnahmezustand aufzuheben und ihre Tätigkeit wieder voll zu entfalten. Die Ortsausschüsse werden sich in den nächsten Wochen mit möglichen Lösungen befassen. Eine Neueinteilung müsse auf jeden Fall die Autonomie des Gebietes sichern und eine bürgernahe Politik ermöglichen. Die Gemeinden entlang der Autobahn tragen die Belastungen von Lärm, Schadstoffen und Beschränkung der Lebensqualität. Andererseits streichen die Region und die Länder Südtirol und das Trentino erhebliche Summen als Aktionäre der Brennerautobahn ein. Noch größer ist der Rückfluss an Mehrwertsteuer. Wie Oskar Peterlini erklärte fallen circa 10 Millionen Euro an Dividenden und 80 Millionen Euro an Mehrwertsteuer an, die zur Hälfte dem Land Südtirol zugute kommen. Die SVP-Unterland schließt sich deshalb einer Beschlussvorlage des Bezirkes Brixen an und fordert für die Gemeinden entlang der Autobahn zumindest eine 50% Beteiligung an den Gewinneinnahmen des Landes. Diese Geldmittel sollen für Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt werden
 

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