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Zugverbindung vom Tauferer-Ahrntal ins Zillertal |
| | Die Wiederbelebung des legendären \"Taufra Bahndl\", eine Anbindung an die Skigebiete Klausberg und Speikboden und als Höhepunkt einen Verbindungsstollen nach Mayrhofen im Zillertal. Eine mobile Zukunftsvision für das Tauferer-Ahrntal und das Zillertal, so Harald Grünbacher, Bezirksobmann der Union für Südtirol im Pustertal.
Wie wir sicherlich wissen, fiel die \"Taufrabahn" in den 60-Jahren des vorigen Jahrhunderts einer Einstellungswelle von Lokalbahnen zugunsten eines \"modernen\" Autobusbetriebes zum Opfer. Doch nun, fünfzig Jahre später, soll eine Wiederbelebung dieser einst so legendären Verbindung Bruneck - Sand in Taufers ernsthaft angedacht werden. Denn heute würden sich andere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb der Bahn bieten und viele Argumente würden für eine neue, moderne und innovative \"Taufrabahn\" sprechen. Diese Idee mag im ersten Moment etwas utopisch vorkommen, man sollte aber ernsthaft darüber nachzudenken. Denn alle Dinge beginnen mit einer Vision und dies ist eine wirklichkeitsnahe Vorstellung der gewünschten Zukunft und auch realisierbar. Herzstück der ganzen Strecke sollte ein 15 km langer Verbindungsstollen von Steinhaus im Ahrntal nach Mayrhofen im Zillertal, zur dortigen gut funktionierenden Zillertalbahn sein. Eine solche innertirolische Verbindung würde die Zusammenarbeit und den Austausch der beiden Täler positiv revolutionieren.
Anbei nur einige positive Aspekte. Ein riesiges Verkehrsaufkommen in Richtung Bruneck und am Abend wieder zurück ins Tauferer-Ahrntal Tal, verbunden mit Abgasen, Hektik, Stress und Unannehmlichkeiten für Verkehrsteilnehmer und Anrainer entlang der Hauptstrasse ins Tauferer-Ahrntal gleichermaßen, könnte mit einer Bahnverbindung von Bruneck nach Steinhaus und retour erheblich reduziert werden. Der Innertirolische Arbeitsmarkt würde sich gegenseitig beleben. Arbeitskräfte könnten nach belieben und leicht innerhalb der beiden Täler und darüber hinaus auf ihren Arbeitsplatz pendeln.Eine neue moderne Bahn wäre sicherlich eine bestens zu vermarktende Touristenattraktion. In den Sommermonaten würde es den Radtourismus und Bergtourismus beleben und in den Wintermonaten die Skiregion Pustertal mit den Skigebieten im Tauferer-Ahrntal und Zillertal problemlos verbinden. Auch viele wirtschaftliche Impulse für beide Täler, würde eine Bahnverbindung mit sich bringen. Volkswirtschaftlich ist so ein Projekt sicherlich als hoch interessant einzustufen und bringt sicherlich allen gesellschaftlichen Schichten nur Vorteile. Eine funktionierende \\\"Taufrabahn\\\" könnte als Transportmöglichkeit für diverse Wirtschaftsgüter anzusehen sein. Dieses innovative öffentliche Transportmittel könnte von Schülern, Arbeitstätigen, aber auch von Familien, Senioren und Gästen beider Täler gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Trassierung im südlichen Tirol könnte noch teilweise auf der alten Trasse, bzw. neben der Ahr verlaufen und würde ohne größere Kunstbauten bis Steinhaus auskommen. Dabei sollte nahezu jede Ortschaft des Tauferer-Ahrntals, inklusive den Skigebieten Klausberg und Speikboden an die Bahn angebunden werden. Finanziert werden könnte das ganze Projekt aus EU-Interregprogrammen, der Provinz Bozen, dem Bundesland Tirol und den Gemeinden entlang der Bahnstrecke.
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